Reha-Forschung in unserer Klinik
Wir beteiligen uns aktiv an der Weiterentwicklung der Reha-Medizin
Gut zu wissen: Unsere Mitarbeitenden sind speziell für die Durchführung klinischer Studien qualifiziert.
Reha-Forschung für Ihre Gesundheit
Forschung hilft uns, Rehabilitation stetig weiterzuentwickeln. Durch die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien können neue Behandlungsmethoden geprüft und bestehende Angebote verbessert werden. So tragen wir dazu bei, dass unsere Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine moderne, wirksame und an ihren Bedürfnissen orientierte Versorgung erhalten.
Wie profitieren Rehabilitandinnen und Rehabilitanden?
Rehabilitandinnen und Rehabilitanden profitieren davon, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Behandlung einfließen. Forschung kann dazu beitragen, Therapien wirksamer und individueller zu gestalten. Gleichzeitig helfen Rückmeldungen und Erfahrungen aus der Reha dabei, alltagsnahe Angebote zu schaffen und so den Rehabilitationserfolg langfristig zu stärken.
Quelle: DRV Bund
Ärztliche Direktorin Dr. med. Jana Barinoff bei einem Vortrag auf dem Deutschen Krebskongress 2026
Aktuelle Studien
ORTEO – Organisationsbezogene Team-Outcome-Studie
Beteiligung an der Studie der Gesellschaft für Qualität im Gesundheitswesen (GfQG): Ziel der Studie ist es, den Einfluss von organisations- und mitarbeiterbezogenen Merkmalen auf die Patientenoutcomes zu erfassen und Handlungsempfehlungen im Sinne der Organisationsentwicklung abzuleiten. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen organisations- und mitarbeiterbezogenen Merkmalen sowie die Auswirkungen des Fachkräftemangels mitberücksichtigt.
Abgeschlossene Studien
OPTIMAL – Optimierung der Medikation in der Onkologischen Reha
Beteiligung an der Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums: Das Hauptziel der randomisierten, kontrollierten Studie besteht darin, zu prüfen, ob ein Beratungsschreiben mit den Ergebnissen einer umfassenden Überprüfung der Medikation anhand der FORTA-Liste (Fit for the Aged) an den behandelnden Arzt in Rehabilitationskliniken die Lebensqualität älterer Krebspatienten, die einer Polypharmazie ausgesetzt sind, stärker verbessert als die übliche Versorgung. Die FORTA-Liste deckt Medikamentenüber- und -unterversorgung sowie potenziell unangemessenen Medikamentengebrauch bei älteren Erwachsenen auf.
Vulvodynie: Schmerzen im Genitalbereich
Klinikinterne Untersuchung zur Identifikation von Rehabilitandinnen mit Missempfindungen und Schmerzzuständen im Genitalbereich mithilfe von gynäkologischer Untersuchung mit dem Ziel der Diagnostik, konkretisiertem Therapievorschlag und Sprechstunde für Sexualmedizin bei der Ärztlichen Direktorin
- frühzeitiger Abbruch bei mangelnder Rekrutierungsrate nach 12 Monaten Laufzeit
AuRe – Autonomie in der medizinischen Rehabilitation
Beteiligung an der Studie der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Institut für angewandte Sozialforschung. Das Projekt zielt darauf ab, konsentierte Empfehlungen für die Praxis in Bezug auf die Wahrung und Förderung der Autonomie von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden abzuleiten. Dadurch wird das übergeordnete Ziel der Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Rehabilitationsbedarf unterstützt und gefördert.
Kooperationen
Kooperationsrahmenvertrag mit der Charité ‒ Universitätsmedizin Berlin
Die Klinik Ostseeblick hat einen Kooperationsvertrag mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin geschlossen. Partner ist das Europäischen Kompetenzzentrum Eierstockkrebs (EKZE) unter Leitung von Prof. Dr. Sehouli.
Die Kooperation umfasst gemeinsame Studien, Hospitationen für medizinisches Personal, Fort- und Weiterbildungen sowie die Nutzung von Behandlungskonzepten der Charité.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, den wissenschaftlichen Austausch zur Behandlung und Rehabilitation von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen weiter zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung der Nachsorge und der langfristigen Wiederherstellung der Gesundheit.
Weitere wissenschaftliche Aktivitäten
Vortragstätigkeiten der Ärztlichen Direktorin Dr. med. Jana Barinoff im Jahr 2026
Dr. med. Jana Barinoff stellte auf dem Deutschen Krebskongress 2026 ein ePoster zum Thema „What is sexual medicine doing in a rehabilitation clinic? Process of establishing a concept“ vor.
Weitere Vortragstätigkeiten sind für die Selbsthilfegruppe Lichen sclerosus e.V. und den Deutschen Kongress für Gynäkologie und Geburtshilfe. Für die Berufsgruppe der Pflegefachkräfte sind 2 Vorträge im Rahmen der „Brustkrebs-Akademie“ geplant. Außerdem sprach sie auf der Fachtagung vom 22.-23.04.2026 mit dem Thema "Sozialmedizinische Beurteilung des Leistungsvermögens im Erwerbsleben: Grundlagen und Fallbesprechungen – Onkologie“.
Arbeit der Ärztlichen Direktorin Dr. med. Barinoff in der S3 Leitliniengruppe der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung, aktuell in der Arbeit
S3-Leitlinie Bewegungstherapie bei onkologischen Erkrankungen, Fertigstellung 03/2026
S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Vulvakarzinom und seiner Vorstufen, Fertigstellung 11/2025
Arbeit der Ärztlichen Direktorin Dr. med. Barinoff im Vorstand und wissenschaftlichen Arbeitsgruppen
Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualpsychologie seit 11/2025
Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie, Organgruppe „Vulva und Vagina“ seit 2013
Häufige Fragen
Wie kann ich an einem Forschungsprojekt teilnehmen?
Wenn Sie die Voraussetzungen für eine laufende Studie erfüllen, sprechen wir Sie persönlich an und informieren Sie ausführlich. Sie entscheiden selbst, ob Sie teilnehmen möchten. Eine Teilnahme erfolgt nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.
Wie werden meine Daten geschützt?
Der Schutz persönlicher Daten hat höchste Priorität. Forschungsprojekte werden nach strengen gesetzlichen und ethischen Vorgaben durchgeführt. Personenbezogene Daten werden vertraulich behandelt.
Werden die Forschungsprojekte ethisch geprüft?
Forschungsprojekte unterliegen hohen wissenschaftlichen und ethischen Anforderungen. Sie werden sorgfältig geprüft und dürfen nur unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben durchgeführt werden.
Wer finanziert die Forschung?
Die Finanzierung kann beispielsweise durch öffentliche Fördermittel, wissenschaftliche Einrichtungen oder Kooperationspartner erfolgen. Über die Rahmenbedingungen informieren wir transparent.
Wo kann ich mich über Reha-Forschung in den Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Bund informieren?
Auf der Portalseite der Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Bund finden Sie weiterführende Informationen.
Noch Fragen? Sprechen Sie uns an.
Ärztliche Direktorin, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie,
Dr. med. Jana Barinoff
Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, Naturheilkunde, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Sexualmedizin, Sozialmedizin, Curriculum Psychoonkologie